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Woher kommt der Titel "Erbdroste"?

Im frühen Mittelalter verliehen die Kaiser und Könige ihren Gefolgsleuten besondere Ämter. Auch die Fürstbischöfe von Münster, die seit ca. 1200 selbständige Landesherren waren, zeichneten Personen ihres Vertrauens dadurch aus, dass sie ihnen Hofämter übertrugen, u.a. das Amt des Drosten. Der „Droste“ (auch Truchsess genannt) war der oberste Verwaltungsbeamte des Fürstbischofs von Münster und war als solcher für die Verwaltung der fürstbischöflichen Güter und Ländereien zuständig. Weitere Hofämter waren der „Marschall“ (Pferde und Fuhrpark), der „Mundschenk“ (Küche) und der „Kämmerer“ (Finanzen). 

Die Hofämter waren mit bestimmten Lehnsgütern ausgestattet. Der „Droste“ erhielt im Jahre 1271 die Burg Vischering in Lüdinghausen als Lehen. So kam es zum Namen „Droste zu Vischering“. Im Laufe der Zeit wurden die Lehen bei den Inhaberfamilien erblich. Daher nannte man die Hofämter auch Erbämter und den Drosten „Erbdroste“. Im Jahre 1840 wurden die Erbämter vom preussischen König als Titel für die betreffenden Familien nochmals bestätigt. Eine eigentliche Amtsfunktion hatten diese Titel aber schon damals nicht mehr.

 

Schwester Maria bei ihrem letzten Besuch in M√ľnster 1896.
(Ablichtung: Ralf Emmerich)

Schwester Maria vom Göttlichen Herzen Droste zu Vischering

Die am 1. November 1975 von Papst Paul VI selig gesprochene Ordensschwester "Maria vom Göttlichen Herzen" geb. Gräfin Droste zu Vischering (1863-1899) wurde im Erbdrostenhof geboren und in der benachbarten Servatii-Kirche getauft.

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